Sie sind nicht angemeldet.

1

Donnerstag, 1. August 2013, 10:11

Den Dialog suchen

@all
Wenn die deutsche Krebshilfe nicht prinzipiell gegen Sonnenstudios sein sollte,
sondern nur gegen eine Praxis in den Sonnenstudio, die nicht mit den gesetzlichen
Vorschriften vereinbar ist, dann sollten wir versuchen mit Verantwortlichen der Krebshilfe zu sprechen.
Ob man dort überhaupt jemanden findet, der dazu wäre, kann nur geprüft werden,
wenn eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Sonnenstudiobetreibern dazu bereit wäre.

Elektra

Branchen-Insider

Beiträge: 2 497

Wohnort: München

Beruf: Elekroniktechniker Elektromeister Informatiker: Systementwicklung Heterogene Netzwerke

  • Nachricht senden

2

Donnerstag, 1. August 2013, 13:02

Eine sehr gute Idee …

@Tak;

das unterstreicht Deine Weitsicht für die Branchen-Zukunft…

Das ist Branchen-Management pur. Den Dialog mit der Deutschen Krebshilfe durch seriöse Studiobetreiber suchen, ist wenn es klappen sollte, eine sehr gute Möglichkeit die Zukunft zu meistern. Da könnte dann wirklich alles im Dialog verhandelt und besprochen werden.

Die Erwartungen, können aber erst nach einem offiziellen Gespräch abgeschätzt werden. Aber in jedem Fall, ob die Erwartungen hoch oder klein sind, das ist eine sehr gute Change, das Ansehen der Branche zu verbessern.

Ich kann im Grunde hierzu nur alle Studiobetreiber bitten, so ein Vorhaben zu unterstützen. Bitte nicht vorab zu viele Vorbehalte zureden. Sondern einfach die Change nutzen. Das wird nicht einfach sein, ist aber der beste Vorschlag und es ist die beste Lösung, die ich seit langem erfahren habe.

Angreifen ist immer besser als sich mühevoll dem alles hingeben. Eventuell sind hierzu ja viele Studiobetreiber bereit. Denn es würde allen zugute kommen.

Vielen Dank an @Tak; :thumbsup: :thumbup:

3

Donnerstag, 1. August 2013, 22:19

@ Tak


Also ich bin dabei :)...

4

Freitag, 2. August 2013, 12:28

Transparenz

ist eine gute Voraussetzung für Verständigung.
Weil sie Vertrauen rechtfertigen kann.
Wer zahlt, bestimmt die Musik.
Diese Frage stellt sich auch. wenn die Deusche Krebshilfe uns den Marsch blasen lässt.
Dass sie nicht bei der INITIATIVE TRANSPARENTE ZIVILGESELLSCHAFT gelistet ist, gibt zu denken.(Die ADP übrigens auch nicht)
Auf der Unterzeichnerliste habe ich allerdings ein anderes "Tochterunternehmen" gefunden, das eine Finanzquelle preis gibt,
nämlich dass es zu 67 Prozent von der Krebshilfe bezahlt wird.
Die restlichen 33 Prozent kommen von Quellen die weniger als 10 Prozent zum Geldtopf beitragen.
Fazit: Null Information über die Finanzquellen des wirklich relevanten Geldgebers:

http://leukaemie-hilfe.de/transparente_z…sellschaft.html

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Tak« (2. August 2013, 12:49)


5

Freitag, 2. August 2013, 14:54

Die übertreiben doch

soll Roggendorf der Presse gesagt haben. Gemeint war die Krebsgefahr durch UV.
In einem Videointerview (geführt von L.Bergmann) mit Greinert von ADP hat dieser auch unumwunden zugegeben,
als er auf die Behauptung Stockfleths angesprochen wurde, dass 50 Prozent der 14jährigen schon auf der Sonnenbank waren.
Greinerts Begründung damals sinngemäß: Man muss manipulieren, um eine Wirkung zu erzielen.
Er hätte auch sagen können, man muss gegensteuern, im die Richtung zu ändern.

Dass die UV-Kebsangst aus wirtschaftlichen Interesse geschürt wurde und wird, ist eine Tatsache.
Dass die Protagonisten dahinter sehr viel mächtiger sind, als unsere Branche war immer schon klar.
Wenn diese Gegner uns zwingen wollen, in den Abgrund zu steuern, dann haben sie ihr Ziel erreicht.
Wer hat noch recht Lust, in diese Branche zu investieren - zumindest in Deutschland?

Ein Paradox: Wir haben ein Gesetz, das die Branche der Sonnenstudios regelt und dennoch Rechtsunsicherheit.

Wer glaubt noch dem BfB, der die Verordnung für praktisch wirkungslos erklärt, weil der Kunde seiner Ansicht nach
durch Ablehnung der Beratung nach eigenem Ermessen sie Solarien nutzen kann ?
Kaum noch jemand, denn alle Rechtsmittel und politischen Bemühungen der Hersteller-Lobby haben Gesetz und Verordnung nicht verhindern können.

Der "Kunde kann ablehnen" ist als Strohhalm geblieben, an den man sich klammert, sowohl in der Praxis als auch in der Hoffnung, dass dadurch
die UVSV zum Papiertiger gemacht wurde.
Selbst denjenigen, die sich 100%tig sicher geben, scheint der Zweifel die Investitionslust zu nehmen.
Unsere Branche igelt sich trotzig ein und hofft so zu überleben.

Aus der Sicht desjenigen, der uns die Existenzberechtigung nehmen will, ist unser Einigeln optimal.
Er macht es wie der Fuchs:
Der pinkelt den eingerollten Igel solange an, bis dieser aufgibt.

Die Alternative zum Einigeln ist - wenn man schwach ist - ausweichen dahin,
wo man nicht angegriffen, bzw, angepinkelt werden kann.
Anfangs - zu Beginn der Raodshow sah es so aus, als wolle der BfB diesen Weg einschlagen.
Aber man war nicht bereit erforderliche Kompromisse einzugehen.
Also tat man oberflächlich so, als hielte man einen Kooperationskurs mit dem Staat bei
(Roggendorfs Briefe an das BMU z.B.,um den Anschein von Legitimation
der eigenwilligen Gesetzesinterpretation (der Kunde kann ablehnen) zu wahren.
Dann folgten Erniedrigungen wie das "Licht des Todes" im Spiegel und "Rosi",
die Roggendorf zeigten, wie wehrlos die Branche ist. Es sollte nur keiner mitbekommen,
deshalb seine Antworten - eher für die eigenen Gemeinde geschrieben.
Das Problem ist aber:
Die UVSV richtet sich an die Studiobetreiber, und wenn sie meinen, Roggendorf vertritt sie,
dann lassen sie den Bock als Gärtner agieren und können nicht anders als sich einigeln.

Die Studiobetreiber können besser selbst agieren und mehr Rechtssicherheit schaffen.

Wer Zweifel daran hat, dass "der Kunde kann ablehnen" die Fortsetzung der Selbstdosierung des Kunden legitimiere,
sollte seinen Beitrag zur Klärung leisten.
Rechtssicherheit schafft Investitionssicherheit .
Die kommt übrigens auch denen zugute, die immer als Galeerenkapitäne behaupten, dass wir alle in einem Boot säßen.
Es liegt also auch im Interesse der Hersteller und Händler,
wenn die Studiobetreiber Ihre UV-Bestrahlungs-Praxis über Absprache und nötigenfalls Wettbewerbsstreit vor Gericht.
UVSV-fest machen.

Elektra

Branchen-Insider

Beiträge: 2 497

Wohnort: München

Beruf: Elekroniktechniker Elektromeister Informatiker: Systementwicklung Heterogene Netzwerke

  • Nachricht senden

6

Freitag, 2. August 2013, 19:59

sehr gut dargestellt.

Im Grunde,

sollten die Rechtsunsicherheiten doch eigentlich nach eineinhalb Jahren beseitig sein. Wir haben darüber immer wieder und immer wieder sehr viele Zeilen geschrieben. Das müsste doch schon Buchstärke haben. Irgendwann so müsste man meinen, sollten sich doch Einsichten und Verständnisse zu allem einstellen?

Zumal das alles Firmen sind, die mit Sicherheit auch zuversichtlich in die Zukunft gehen wollen. Investitionen die noch zu machen sind und Investitionen die getätigt wurden, müssen abgesichert werden. Das sollten auch die Unverbesserlichen nun endlich mal einsehen. Dann das „nur Lampen einschalten“ ist die Vergangenheit. Die Zukunft fordert, fachliches können, Intelligenz und kaufmännisches Geschick mit vorbildlicher Kundenführung.

Dennoch, es ist richtig wenn Du aufforderst, einen Wettbewerbsstreit vor Gericht auszufechten. Das betrifft hautsächlich die Uneinsichtigen. Jeder Rechtsstreit bringt zusätzlich Klarheit.

Aber es gibt auch eine „angebliche Rechtsunsicherheiten“ durch egoistische Geschäftspraktiken, die mit wenig Aufwand die Vergangenheit nicht beiseite legen und andere „überfahren“ wollen. Da muss eine Mitbewerber- Klage angestrebt werden. Dann dort hilft nur noch ein Richterspruch. Zudem ist das ein verbrieftes, legitimes Recht eines Unternehmers. Das ist Betrieb- Management, um seinen eigen Betrieb zu schützen.