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51

Montag, 5. Oktober 2015, 15:33

Wie wichtig Deine Arbeit ist, sieht man in Frankreich ... Wie meinst du das genau? Was ist in Frankreich anders, als in Deutschland?

Nach 1,5 Jahren darf ein Verein, der mal ein professionelles Aushängeschild werden möchte, niemals mehr solche Formulare und Werbeträger verwenden. Die Webseite ist ebenfalls nicht mehr erreichbar. Das sind alles wenig vertrauensschaffende Maßnahmen.
Außerdem ist ein "neuer" Verband nicht nötig, jeder hat die Möglichkeit sich zur Wahl zu stellen.

Im Übrigen beschuldigst du IMMER die falschen. Was kann Ergoline dafür, dass seine Kunden immer 0,3 Röhren in die Geräte schrauben? Warum nimmst du dir nicht mal die Röhrenhersteller vor, die nur 0,3-Röhren produzieren... Und der BfB kann ebenso nix dafür, wenn die Betreiber die Gesetzestexte nicht lesen können.

Deine Diskussion ist üblicherweise grundsätzlich die Falsche. Wie wäre es dann, wenn du mal erklärst, wie einfach UVSV mit und ohne deine Wundersoftware ist? Ich höre immer nur, dass Winsolar alles vollautomatisch macht... Mach doch mal ein paar Screenshots und zeige allen, wie die Mitarbeiter das bewerkstelligen können. Da wirst du viel mehr erreichen, als wenn du weiterhin gegen Marktteilnehmer schießt, die wenig bis kaum Anteil an der Gesamtsituation haben...

Elektra

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52

Montag, 5. Oktober 2015, 17:01

Verstehen in der Sache ist das Eine, Handeln in der Sache, ist die andere Seite…



das ist der Unterschied und eben, das sehen viele mittlerweile anders… in Frankreich waren wir nie vertreten…

warum zum BfB, Berichte geschrieben werden, ist eben durch die Berichte hierzu selbsterklärend… Warum „03 Turbo Anschlag“ usw., die Branche in Chaos treibet, zeigt Frankreich… und die Aussagen vom Branchen Primus auf seiner Homepage selber, deutlich auf. Auch hierzu gibt es viel Berichte im Forum… der Hersteller kann sich durch die gutgemeinten, kostenlosen Informationen dann selber korrigieren. Denn wir können nur im Zusammenhalt gemeinsam gewinnen…

Frankreich hat kein Fachforum, hat kaum Aufklärungen z.B. durch einen Elektra. Das Verhalten von französischem Solarienbetreiber, zeigt deutlich das Fehlverhalten durch die Handlungen von der französischen Regierung auf. Es fehlt komplettes Verständnis im Umgang zur künstlichen UV-Bestrahlung zu EU- und Landes- Gesetze und sowie immer zu ungenügende Solarien auf. Die Solarien selber, stehen im Focus der Ermittler.


Dieses Forum ist kein „Vorführforum“ zu einem Produkt. Es wird im Forum nur auf die WinSolar STREAM –Lösung hingewiesen, wird zur Praxisumsetzung der UVSV berichtet und durch ein paar statische Bilder angedeutet.

Hierzu gibt es aber eine moderne, kostenlose Online –Vorführung, wo sich jeder Interessierte ausführlich zum WinSolar-STREAM – Produkt informieren kann. Dann können auch alle Fragen direkt beantwortet werden. Erst im Betrieb bei einer Vorführung, werden die Umsetzungen zur UVSV verdeutlicht und sind dann sehr gut sichtbar. WinSolar STREAM ist somit ein professionelles, technisches Umsetzungs- Produkt zur UVSV, für den Empfangsbereich in Solariumbetriebe... Wer hierzu Interesse haben sollte, kann durch Anmeldung, einen Vorführtermin vereinbaren.


Alle Informationen sind, wie man durch unser Fachforum direkt erkennen kann, unerlässlich. Hier werden zur Praxis, Umsetzungen zur UVSV angesprochen. Ansonsten wären viele Solarienbetreiber, Gefangene seiner selber zum Handeln wollen …

Denn ein BfB ist hierzu noch nicht mal im Ansatz in der Lage. Dem wurde die Kompetenz zu UVSV - Schulungen von DAkkS Frankfurt, wie berichtet, schon im April 2013 entzogen…

Somit ein reiner Solarienbetreiber- Verein, ist nun unerlässlich… und sollte im Interesse aller, schnell aktiviert werden. Einfach anmelden, alles andere kann dann gemeinsam mit allen zusammen abgeändert werden… Also nicht gleich Ungenügendes vor der Anmeldung besprechen wollen …



Elektra

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53

Sonntag, 18. Oktober 2015, 17:55

SEHR WICHTIG, an alle Solarienbetreiber… denn die UVSV hat Hersteller direkt entmachtet …



der Gesetzgeber wendet sich nach der Gesetzgebung nie mehr an Herstellen oder an Solarienbetreiber direkt. Sondern ausschließlich nur die zuständigen Länderministerien, zu immer möglichen Kontrollen aller Betriebe.

Ich selber als Hersteller, habe mich aus diesen Gründen
bei brennenden Rückfragen, öfter direkt an das BMU Bonn oder das Bundesamt für Strahlenschutz BFS,schriftlich gewendet. Das diente zur Klarstellungen, Verständnis zum Gewollten zur Gesetzgebung überhaupt. Man kennt mich dort, denn ich war zur Gesetzgebung mit Erhalt von Vorabentwürfen zur UVSV
mit eingebunden und wurde zu allen Anhörungen von den Behörden eingeladen.

Nur ein Solarienbetreiber ist zu allem verantwortlich, nie ein Hersteller...

also im Normalfall der Praxis, kein Branchen- Hersteller ist für Solarien-
Betriebe zur Gesetzlage verantwortlich, oder kann einem Solarienbetreiber hierzu was vorschreiben oder einreden wollen. Die UVSV hat die Hersteller hierzu entmachtet. Wenn Hersteller- Produkte aber nachweisbar fehlerhaft zur Gesetzgebung sind und wiederum durch Solarienbetriebe per Reklamationen oder direkte Anklagen bemängelt werden, kommt wieder ein Hersteller in den Focus der Behörden.

Durch die UVSV, hat somit der Solarienbetreiber „die Macht“ zum Handeln und Tun und niemals mehr ein Branchen- Hersteller.

Also ein Hersteller hat zur Gesetzgebung einen Solarienbetreiber offiziell überhaut nichts zu sagen, oder sogar was zu bevormunden, oder einreden zu wollen. Denn NUR der Solarienbetreiber selber muss zur Gesetzgebung alles erfüllen, umsetzen können. Nur er alleine, ist dafür verantwortlich.

Damit der Solarienbetreiber auch den Gesetzesforderungen überhaupt nachkommen kann, muss nun zwingend ein Solarienbetreiber selber direkte hierzu Forderungen an die Hersteller stellen.

Damit das alles in den richtigen rechtlichen Bahnen gelenkt wird und Solarienbetreiber mit einer gemeinsamen
Stimme auftreten und sprechen können, hatte ich durch meiner Initiative hin, den Solarienbetrieben einen rechtlich gültigen Verein geründet und ermöglicht.

Also einen reinen
Solarienbetreiber-Verein, ohne irgendeinen Machteinfluss von Herstellen…

offensichtlich wird dieser neue Verein von Herstellen nicht gewünscht, weil diese ihre „Macht“ zum Solarienbetreiber hin, verlieren könnten. Man könnte Solarienbetreiber dann nicht mehr beeinflussen. Weshalb aus welchen Gründen auch immer, wird dieser in Dornröschen- Schaf- Dasein gehalten oder versetzt. Ich selber, habe nach der Gründung immer gesagt, dass ich zwar als Hersteller ein Mitglied sein kann, aber nie als Hersteller aktiv auftrete, oder diesen Verein beeinflussen werde. Das ist auch gut so.

Alle Solarienbetreiber sind nun direkt selber gefordert, was auch der Gesetzgeber so will.

Wie wichtig das ist, zeigt die BfB Unfähigkeit deutlich auf. Weil der Hersteller Branchenprimus, sich schon krampfhaft an seinen BfB klammert, degradiert diesen zu seinem Hersteller- Werbe-Verein. Der Hersteller möchte auf keinen Fall „die Macht“ über seine „Kunden“ verlieren. So ein Machtgehabe, mit erkennbaren Unfähigkeiten zur UVSV, ruiniert eine ganze Branche. Denn die UVSV selber, entmündigt solche Hersteller direkt. Das will man offensichtlich nicht hinnehmen wollen.
Deutlich wird das mit einem aberwitzigen Fachkongress, um das zu unterstreichen. Dort nichts fachlich zur UVSV. Man ignoriert einfach alles. Möchte sich nur wichtig tun, möchte Einfluss (auf was?), Macht demonstrieren. Alles ziemlich durchsichtig und richtig lächerlich zugleich. Dieser erkennbare Unsinn, wird deshalb auch von allen Branchengegner und Medizinern direkt mit Mitleid, belächelt. Man nimmt die BfB Herren nicht ernst und man hat direkt freie Bahn zu einem möglichen Solarienverbot. Sowas wird immer lauter in der Presse posaunt. Der BfB selber, ist nur noch sprachlos hierzu. Könnte auch noch nicht mal kontern. Dazu fehlt offensichtlich die Substanz?

Der negative Sog von so einer „Verkrampfung“, zieht alle Solarienbetreiber mit in den Abgrund. Das Gespenst BfB ist heute, ein sehr negatives Aushängeschild der Branche.

Um das alles nun wirkungsvoll zu verändern,

sollten alle Solarienbetreiber sich dem neuen Verein anschließen. Das Zepter der Zukunft selber in die Hand nehmen um ihre Studio- Investitionen zu schützen. Den neuen Verein aus dem Dornröschen-Schlaf erwecken. Diejenigen „verurteilen“ die den neuen Verein im „Schlafmodus“ halten wollen.

Nur das Schlimme an allem ist, wenn KEINE Änderungen möglich werden können, dass ALLE ins NIEWARDA versenkt werden.

Das wiederum, will aber keiner. Also Zusammenrücken und nun aktiv handeln, Änderungen herbeiführen… Wir hätten Persönlichkeiten in der Branche die das könnten. Das wäre sehr wichtig, denn die Verantwortlichen reden nicht mit einem
umklammerten Herstellerverein- Herren. Schon gar nicht, der sich ein Bundesverband benennet, wo es kein Verband sein kann.


Norbert

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54

Donnerstag, 22. Oktober 2015, 19:24

Hallo Elektra,


ich bin mir nicht sicher, ob Deine juristischen Ausführungen
über die Verantwortlichkeiten von Händlern, Länderaufsichtsbehörden,
Gewerbeaufsichtsämtern und ähnlichem richtig sind und kann sie auch nicht
beurteilen, denn ich bin kein Jurist. Deswegen lass ich es lieber. Dass Du in
diesem Zusammenhang über den BFB herziehst, ist ja nichts anderes als ein
verzweifelter Marketingtrick, um der von dir favorisierten Nullnummer Leben
einzutauchen.


Nur um die Geschichte richtig zu erzählen: Der BFB hat im
Rahmen aufwendiger Roadshows die Studiobetreiber in mehreren Zentren
Deutschlands direkt informiert und hat dort Rede und Antwort gestanden. Leider warst
Du nicht dort.

Elektra

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55

Samstag, 24. Oktober 2015, 16:16

mal eine Frage: Muss man überhaupt ein Jurist sein, um eine gesetzliche Lage verstehen zu können?

@Norbert,

wenn es so wäre, müsste jeder Bürger ein Jurastudium absolvieren. Es reicht somit im Normalfall, immer ein gutes logisches Denken und eine gute Allgeinbildung aus. … Man muss sich nur damit befassen und gegeben falls hierzu bei Behörden nachfragen. Davon habe ich reichlich Gebrauch gemacht, um mir ein fundiertes Fachwissen anzueignen.

a) Das Du meine Ausführen zur gesetzlichen Forderungen nicht verstehen und beurteilen kannst, ist nachvollziehbar. Das liegt offensichtlich daran, dass Du Dich nie ernsthaft mit allen Forderungen zu den Forderungen zum Gewollten der UVSV auseinandergesetzt hast? Was Du „juristische Ausführungen“ nennst, ist im meinem Sprachgebrauch die Beschreibung und Benennung der Forderungen zum Gewollten der gesetzlichen Verordnung. Ein Jurist kommt nur und erst dann immer ins Spiel, wenn Streitigkeiten unter Parteien auszutragen sind. Selbst Rechtsanwälte haben mich zum Gewollten der UVSV kontaktiert und weitereichende Informationen zum Gewollten der UVSV
eingeholt. Das hat wie alle es sagten, sehr viel zeit zur UVSV- Einarbeitung erspart. Also auch Anwälte müssen sich einarbeiten. Einige User im Forum kennen auch das.

Was ich lassen soll oder nicht, das kannst Du somit noch nicht mal beurteilen. Ich ziehe nicht über den BFB her, sondern ich benenne und informiere über dessen Unfähigkeiten zum Erkennen der gesetzlichen Lage und dessen Unfähigkeit überhaut ein braubarer Verein zu sein. Der schadet mit seiner gewollten oder ungewollten Unfähigkeit eine
ganze Branche. Dieses Ungenügende wird zudem auch noch in die Welt hinausgetragen… Eine direkte Blamage für alle, die in der Branche sich mit der künstlichen UV-Bestrahlung befassen müssen.

Leider ist das so. Der BfB erkennt das, zudem noch nicht mal selber. Das muss schleunigst geändert werden. Warum? Siehe auch hierzu die Diskussionen und Forderungen in der Öffentlichkeit und der Presse zu Branche zum Solarien-Verbot und vielem mehr. Auch zu erwähnen zum Beispiel, siehe die fachlich
unqualifizierte BfB Antwort zum Thema „Schweinchen Rosi“ an die Medien. Das schlimme daran ist, das der 1, Vorsitzende das noch nicht mal selber so erkennen kann. Das dieser sich zudem nur noch blamiert hat? Auch sowas muss nicht sein. Es soll bis sowas überhaupt veröffentlich wird, lieber eine Rücksprache halten und sich Rat einholen bei denen, die das fachlich richtig beurteilen können…

b)Wie jedem bekannt ist, bin ich schon seit 2007, mit erscheinen der UV-Fibel involviert. Das ist ein wissenschaftliches Werk, das alle Forderungen zu einem Fachbetrieb für künstliche UV-Bestrahlung, unmittelbar auf die Nutzerhaut
beschreibt. Das muss studiert werden, um das alles verstehen zu können. Da der Autor hierzu, das Bundesamt für Strahlenschutz (BFS) ist, also eine staatliche Behörde, ist das besonders ernst zu nehmen.

Im Studium zur UV-Fibel, kommen natürlich sehr viele Fragen auf. Hierzu sucht man dann den Kontakt zum BFS, stellt die formulierten Fragen und bekommt dann auch prompt eine Antwort zum tatsächlich Gewollten. Das wird solange wiederholt, bis man eine Gleichstellung zum BFS erreicht hat.

Da ja unter Deiner Verantwortlichkeit, als damaliger Vereinsvorsitzender, die freiwillige Zertifizierung durch Nichtbeachtung zum Gewollten der UV-Fibel amtlich als gescheitert erklärt wurde, wurde der Werdegang zur UVSV eingeleitet.

Auch hierzu wurde ich mit eingebunden und habe mich direkt eingebracht und wurde angehört.
Wiederum habe ich bis heute beim Gesetzgeber, immer wieder sachlich- fachlich nachgefragt, wie das Gewollte zu verstehen und anzuwenden ist. Also wieder eine direkte Gleichstellung zum Wissen mir erarbeitet. Dadurch wird man zum professionellen Fachmann, der nun alle Solarienbetreiber fachlich sachlich sehr gut und korrekt informieren kann. Zudem sind meine Kommunikationsdaten den Behörden bekannt und ich bekomme Informationen sowohl von Behörden als auch direkt oder indirekt von den Landesbehörden. Einige Informationen wurden nach Rücksprache, hierzu direkt im Fachforum veröffentlicht. Diese Informationen wurden auch an Herstellen gesendet.

Besser kann man eine ganze Branche nicht zum Gewollten der UVSV informieren. Wenn Du das anzweifeln willst, ist das Deine Sache. Aber wenn Du fachlich sachlich über die Themen mit mir diskutieren willst, solltest Du ebenfalls Dein Wissen hierzu gleichstellen.

Also Halbwissen, Oberflächliches und ein Bauchgefühl reichen hierzu eben nun mal nicht aus, um die Forderungen zum Gewollten der UV-Schutzverordnung zu verstehen, benennen und umsetzen zu können.

Dazu gehört auch von Dir zu erkennen, das der neue Verein keinen Nullnummer, sonder ein ordentlicher, amtlich- eingetragener Verein in Frankfurt ist, der aus was für einem Grunde auch immer, im Augenblick im Dornröschenschlaf versetzt ist… Zu direkten Nachteil aller in der Branche.


Deine Ausführung: BfB Roadshows die Studiobetreiber in mehreren Zentren informiert…. Die Informationen brauche ich nicht, denn die Einstellungen zum Ungenügenden vom BfB sind ja reichlich bekannt! … Wenn man mich auf einer Roadshow sehen will, kann man mich ja hierzu informieren, die Agenda zusenden und einladen. Wenn ich mein Fachwissen zum Gewollten der UVSV auf einer Roadshow einbringen soll, benennen ich ein Honorar.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Elektra« (24. Oktober 2015, 17:51)


56

Donnerstag, 29. Oktober 2015, 13:33

Etikettenschwindel

Der Photomed sollte bereits ein Berufsverband sein und nach der Fusion mit dem SLS - dem Herstellerverband,
sollte er es als "Bundesfachverband für Besonnung" immer noch sein.
Steuerrechtlich ist das vermutlich möglich, aber funktional ein "Berufsinteressenverhinderungsverband".
Normalerweise ist der Beruf der gemeinsame Nenner, hier ist es also also der Betrieb
des Sonnenstudios und die Tätigkeit als Sonnenstudiofachkraft im Sonnenstudio.

Die Fusion des Photomed mit dem Herstellerverband war problemlos möglich, weil bereits der Photomed
auf dem Etikettenschwindel einer Person beruhte,
die hauptsächlich als Publizist
in der Kosmetikbranche tätig war und mit der Verbandstätigkeit "Photomed" Lobbisten-Pfründe für sich erschließen wollte.
Quasi als Gegenspieler zu Breitbart, der allerdings auf das bessere Pferd gesetzt hatte.

Wie Berufsverbände in Wirklichkeit und nicht nur im Steuerrecht fünktionieren,
kann man an den Bezeichnungen in dieser Liste ablesen:

http://www.gruenderlexikon.de/magazin/be…-in-deutschland

Elektra

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Montag, 2. November 2015, 14:34

"Bundesfachverband für Besonnung" ist ein "Berufsinteressenverhinderungsverband".

@Tak;


Berufs- Auffassungen, dessen Definition und Funktion, dazu waren alle Branchen-Vereine in der Vergangenheit und der Gegenwart, nie in der Lage dazu. Im Grunde hat man den Solarienbetreiber für eigene Firmeninteressen durch „Partylaune“ und SB-Gehabe regelrecht verblendet, desinformiert, von den Realitäten ferngehalten. Besonders ganz deutlich zum Werdegang der UVSV. Der damalige Verein wirkte zum Werdegang, auf alle Verantwortlichen und allen Beteiligten, wie ein desorientierter Haufen, der den Ernst der Lage weder erkannt noch fachliches Wissen hierzu aufbringen konnte. Selbst heute, das Gewollte zur UVSV, kann der BfB noch nicht mal definieren, kann kaum was hierzu verstehen geschweige das Geforderte in die Praxis umsetzen. Die Antwort aller Branchengegner, ist vernichtend und immer öfter mitleidender zur Branche definiert.

Viele Solarienbetreiber sind hierzu schon aufgewacht und erkennen den Schaden, den der BfB laufend verursacht.

richtig erkannt..
"Bundesfachverband für Besonnung" ist ein "Berufsinteressenverhinderungsverband".

richtig definiert:
Normalerweise ist der Beruf der gemeinsame Nenner, hier ist es also der Betrieb
des Sonnenstudios und die Tätigkeit als Sonnenstudiofachkraft im Sonnenstudio.

Das ist auch die eindeutige Begründung, für den reinen Solarienbetreiber – Verein mit eindeutigen Namen:

„ Verein der Solarienbetreiber Deutschland“

hier haben alle Solarienbetreiber platz. Hier kann der Berufsstand definiert werden. Hier kann Öffentlichkeitsarbeit verwirklicht werden. Hier kann der Stolz zum Beruf verwirklicht und umgesetzt werden. Hier können alle Mitglieder allen Herstellern, gesagt und definiert werden,
was man von Produkten erwarten muss damit man diese gesetzkonform einsetzen kann.

Der BfB ist hierzu noch nicht mal im Ansatz in der Lage dazu.

der BfB ist heute erkennbar eine „Schande“ für die ganze Branche. Auch schon deshalb durch Umklammerung vom Branchen-Primus und dem sein ungenügendes Wissen zur künstlichen UV-Bestrahlung und deren fachliche Anwendung. Dieser verhindert eine fachlich- gute, verantwortungsvolle Zukunft. Seine Auffassung:
UVSV wäre nur Ballast. Dieser behindert verblendet alle Solarienbetriebe zur fachlichen Ausrichtung. Der BfB selber, kann noch nicht mal, überhaupt was Fachliches zur künstlichen UV-Bestrahlung definieren. Der BfB lebt und denk und handelt wie in der düstern Vergangenheit. Gerade diese düstere Vergangenheit hat die UVSV provoziert und hervorgebracht. Heute denken sogar Verantwortliche, bedingt durch Fehlverhalten darüber nach, ob man überhaut noch Solarien verantworten können.

Also sehr viele brennende Gründe genug, warum sich sofort alle Solarienbetreiber im „ Verein der Solarienbetreiber Deutschland“ organisieren sollten. Die Solarienbetreiber müssen früher oder später sich ohnehin organisieren, um gemeinsam Rechenschaften abliefern zu können.


Elektra

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Sonntag, 20. Dezember 2015, 01:48

Die unendliche Branchengeschichte ….



die Kontinente / Länder Brasilien, Australien hatten nicht so viel Geduld mit ihren Studiobetreibern wie unsere deutschen Behörden… Die haben kurzerhand Solarien verboten… Da hilft auch kein Doktortitel…

Das deutsche Branchen- Dilemma, dauert nun schon im Grunde 15 Jahre an… Im Grunde auch ein Vereins-Dilemma an sich… Deshalb auch unter vielem anderen Faktoren, meiden Kunden zunehmend Sonnenstudios … Solarienbetreiber sind zunehmend ratlos zum warum zur UVSV und handeln kaum dem allem entgegen… Viele Betriebe wurden schon
geschlossen oder haben vor zu schließen. Was muss denn noch alles passieren, damit der große Teil der Solarienbetreiber geschlossen zur UVSV umdenkt?
Könnte die Brache sich hierzu noch selber retten? Kann die Branche samt Hersteller auch ERWACHSEN? Was kommt wenn nicht? Was kommt deshalb noch alles zur UVSV 2016 hinzu? Wie entscheidet sich Frankreich und letztendlich die EU? Wie lange machen die Behörden noch den ganzen Zirkus mit? Viele Fragen, viele offene Antworten…

Oder wird tatsächlich im übertragenen Sinne in letzter Minute erkennbar, doch die Branche 2016 erwachsen und wacht auf? Zeit wäre es, denn dann könnte endlich die Branche wieder wachsen…


Sehr nützlich zu allem:

Der „Verein der Solarienbetreiber Deutschland“ müsste hierzu aus seinen künstlich versetzten Tiefschlaf rausgeholt werden …. oder müsste man auch das, andres Formulieren?



Norbert

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59

Montag, 21. Dezember 2015, 16:17

Ich bin für umformulieren! Es handelt sich nicht um Tiefschlaf sondern um eine Nullnummer und die kann man bekanntermaßen nicht wiederbeleben.Da sind die beiden Väter wohl nicht ganz unschuldig.
Der Erfinder der Sonenbank hat damals sehr viel Zeit, Geld und angestellte Manpower in den Verband gesteckt unter der einfachen Annahme, dass es einer Branche mit Verband gute/besser gehe als ohne. Und, dass es seinem Unternehmen automatsich gut gehe, wenn es der Branche gut geht!!
Die Rechnung ist damals aufgegangen, auch, wenn der Verband über Jahre, den Makel bei einigen Verschwörungstheoretikern trug, ein Wolff-Verband zu sein.Sie hatten nie verstanden, was den Visionär Friedrich Wolff antrieb.Er hat immer zu der Branche gestanden!

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60

Dienstag, 22. Dezember 2015, 14:02

ich habe gerade mein Fernglas in der Hand …



wer kann den Urvater der Solarien, Visionär und 1. Vorsitzender zum damaligen Verein,
Friedrich Wolff setzen? Er hatte immer legal zu der Branche gestanden!

Norbert, ich habe einen Vorschlag hierzu:

Du könntest als ehemals erfahrener 1. Vorsitzen, doch sein Werk mit dem neuen eingetragen Verein in Frankfurt
eigenständig unabhängig fortsetzen…? Würde sehr nützlich zur Branchenzukunft sein…

61

Dienstag, 22. Dezember 2015, 14:56

Die Satzung hier öffentlich diskutieren ?

Das würde ich für richtig und wichtig halten.

@Norbert. Du schlägst vor:

Zitat

Ich bin für umformulieren!


Ich vermute, dass Du bereits umformuliert hast.
Egal, ob oder nicht, ich bin dafür,dass alle "kosmetischen UV-Anwender" organisiert werden und nicht nur die Geschäftsinhaber.
Letztere brauchen jedoch auch eine eigene Abteilung wegen zusätzlicher Anforderungen.

Zitat

Es handelt sich nicht um Tiefschlaf sondern um eine Nullnummer und die kann man bekanntermaßen nicht wiederbeleben

Wenn die Umformulierung abgeschlossen ist, sollte man prüfen, welcher Weg zur Realisation schneller ist.
Auf meine Frage per E-Mail , ob ich noch Mitglied und noch im Vorstand Nummer 3 bin, habe ich von Nummer 1 und 2 keine Antwort bekommen.
Vielleicht kommt die, wenn sie dies hier lesen.

Zitat

Da sind die beiden Väter wohl nicht ganz unschuldig

Reinhard Strauß und Klaus Lahr ?
Ohne Mutter ist jeder Samen nutzlos.
Samen ist hier reichlich verspritzt worden.

Norbert

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62

Samstag, 2. Januar 2016, 13:33

Die von mir so gerne als Nullnummer bezeichnete Initiative für einen neuen Verband ist, wenn man das Scheitern genauer betrachtet, an Problemen gescheitert, die auch schon immer in der Vergangenheit eine große Schwierigkeit waren
1)Die von uns so gerne als Branche titulierte Einheit hat kein Branchenverständnis. Für einen Bauarbeiter ist es selbstverständlich in der IG Bau Steine Erden zu kämpfen, für einen Krankenhausarzt ist es selbst verständlich im Marburger Bund zu sein, dieses Selbstverständnis führt dazu, dass diese Gewerkschaften und Organisationsformen über ein "grenzenloses" Nachwuchspotenzial verfügen, das auch bereit ist Mitgliedsbeiträge zu investieren. Deswegen ist jede Verbands- und Vereinsstruktur, ohne diese Mitglieder, in diesem, finanziellen Bereich auf die Unterstützung der Industrie angewiesen. Diese Industrie gibt es in unserer Branche praktisch überhaupt nicht mehr. Wir verfügen über einige Marktführer die verständlicherweise global denken und agieren und ihre Investitionen im Zweifelsfall in europäische oder Weltorganisationen stecken, weil sie sich dort den größeren Erfolg erhoffen.
Dieser Mangel an Einheit und Korpsgeist ist damals schon den, wie sagt Elektra immer so schön, Verantwortlichen aufgefallen, die damals dringend empfohlen haben einen einheitlichen Verband zu gründen. Der Vater des gemeinsamen Verbandes sitzt eigentlich, wasreigentlich im Bundesumweltministerium. Vor mehr als neun Jahren hat er in Rust angemahnt dass die Branche Einigkeit und Stärke zeigen müsse, wolle sie als kompetenter Gesprächspartner für "die Verantwortlichen" gelten. Dass dies für den Politiker eine wesentliche Kommunikationsvoraussetzung ist, sieht man bei dem neuen Kleingewerkschaften-Benachteiligungsgesetz.
Zerstrittenheit wird nie honoriert! Weder von der Politik noch von Zuschauer.
2) in der Vergangenheit ist aber immer noch ein anderes Problem ersichtlich geworden, die konstante politische Arbeit auf lange Distanzen, auch tatsächlich, räumliche Distanzen, ist für viele engagierte Studiobetreiber in wirtschaftlich schweren Zeiten nicht wirklich realisierbar. Der Lauf der Politik interessiert sich aber nicht für wirtschaftliche Schwierigkeiten in einzelnen Branchen, außer es sind Wahlen, wir sprechen von über 200.000 Arbeitnehmern und/oder die Lobbyorganisation ist riesig.
Für ein hart arbeitenden Schulbetreiber ist Verbands und Vereinstätigkeit eine reale Belastung, aus der er auf Dauer keinen direkten, sondern nur einen indirekten Nutzen ziehen kann. Dieser indirekte Nutzen aber wird nur von einem Branchenverständnis genährt, wie es Friedrich Wolff damals als Credo vor sich her getragen hat. Der Vater der Sonnenbank war der festen Überzeugung, dass nur eine starke Organisation die Branche auf Dauer voranbringen und schützen kann.
Das Ziel ist klar aber der Weg dorthin ist durchaus strittig. Und wer ihn kannte der wusste, man konnte mit ihm trefflich streiten
Solange die finanzielle Last nur von wenigen getragen wird und solange sich unsere Branche nicht als Branche sieht, wird es immer wieder Schwierigkeiten bei der Integration einzelner in eine Gesamtstruktur geben.

63

Samstag, 2. Januar 2016, 23:23

Eine Fabel

als Antwort auf Deine Ausführungen, Norbert:

Ein DIETER sieht, dass die meisten Taxen aus seiner Produktion mit dem Mercedesstern kommen.
Daher sieht er die Chance. die Interessen der Taxiunternehmer und Taxifahrer zu vertreten.
DIETERS Verband der deutschen Autohersteller "verfusioniert" den Verband der Taxifahrer und Taxiunternehmer
DIETER ist jetzt auch der Interessenvertreter für alle Taxifahrer und Taxiunternehmer.

Das kann doch nicht wahr sein, der Autohersteller-Chef DIETER Zetsche ist auch der oberste Taxifahrer ?

Bei dem Solarien-DIETER ist es aber tatsächlich wahr
Roggendorf ist der Chef aller Solarien-Hersteller und zugleich der oberste Solarien-Anwender.

Erforderlich sind zwei Organisationen:
Eine exklusiv für Hersteller und Händler von Solarien und Solarienzubehör.
und eine zweite für die "Dienstleister" der Solarien-Anwendung und Ausbilder der Solarien-Anwendung (z.B.AfB)

Oder um eines Deiner Beispiele auf zu greifen:
Weil in Krankenhäusern so viele Geräte von Siemens stehen,
haben die Krankenhaus-Ärzte ihren Marburger Bund geopfert
und lassen sich von Joe Kaeser vertreten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tak« (2. Januar 2016, 23:47)


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Sonntag, 3. Januar 2016, 00:40

Norbert, nach modernem Management sehen Deine Ausführungen nicht gerade aus...



@Tak;

Danke, richtig gefordert, wir brauchen zwei Organisationen…

@Norbert;

wir leben nicht in der
Vergangenheit... Diese kennen wir ja zu genüge…

Die Zukunft hat immer vorfahrt… Das kennt jeder vernünftige Manager. Das wird auch so erlernt. Lösungen präsentieren, das ist das Motto das ist die Triebfeder...Aber wir brauchen
kein jammern…

Das was war, war ohnehin nichts. Das sieht man ja heute noch an der Hersteller BfB – Partygesellschaft mit Weltmeister- Allüren. Wenn der BfB funktioniert hätte, wäre die Branche nicht die, die wir heute vorfinden… Der BfB ist hilflos und unbeholfen in jeder Situation.
Der Hersteller - BfB versteht die gesetzliche Lage kaum, kann diese nicht richtig einschätzen. Ist so gesehen erkennbar sprachlos. Mit anderen Worten, der BfB Verein funktioniert nicht und ich mag auch keine Miesmacher und mag keine Polarisationen. Denn jeder in der Branche muss zu Wort kommen.

Im Gegensatz, wenn der BfB funktioniert hätte, wäre jeder Solarienbetriebe aufgeklärt, würden alle Betriebe sehr gut arbeiten, die Branche hätte eine goldene Zukunft. Das hat der BfB regelrecht verpennt… und verweilt immer noch im albernen SB-Modus mit Wortführer SB-Bock. Meinen auch noch, man komme mit so einem Unsinn durch. Einfach blamabel für alle in der Branche. Alle Außenstehenden und alle Verantwortlichen erkennen den Branchenunsinn direkt. Nur der BfB nicht.

Der neue Verein der Solarienbetreiber Deutschland, ist zwar in „künstlichen Schlaf“ versetzt worden, aber wenn dieser aktiviert und wirkungsvoll aufgebaut wird, wäre der Verein ein Ansprechpartner zur Öffentlichkeit und zu den Behörden. Wäre ein Kontrollorgan zum Hersteller – Verein. Die Solarienbetreiber hätten eine berufliche Heimat. Jeder kann dann für die Zukunft vernünftig planen.

Der Aufbau hierzu ist erst mal ein Arrangement der Solarienbetreiber zum Treffen und beraten. Wenn die Vereins- Führungsinstanz installiert ist, kommt eben durch Beiträge genug Geld rein, um handlungsfähig zu sein…

Auf das Arrangement der Solarienbetreiber, darauf kommt es jetzt an. Aber weil ein Herstellerverein kein Solarienbetreiber- Kontrollorgan sich wünscht, wird kräftig gemauert. In der Sache gesehen, wieder albern vom BfB… das erkennt man auch an den vielen Äußerungen in deren Umfeld direkt…



Norbert

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Sonntag, 3. Januar 2016, 14:31

Wer hält die Nullnummer im Tiefschlaf?

@Tak
interessant, dass du ausgerechnet das Taxi Gewerbe genommen hast, welches, begibt man sich auf eine Internetrecherche, eine genauso uneffektive Verbandsstruktur hat wie unsere Branche.
Allerdings muss man ja korrigierend eines feststellen, der deutsche Markt hat inzwischen maßgeblich an Bedeutung verloren, nutzt man den internationalen Vergleich, was die Herstellerumsätze betrifft. Nicht umsonst ist das Engagement bei der ESA aller Hersteller so überproportional riesig das umfangreiche Gelder in diese Richtung fließen. Um die genauen Strukturen zu kennen solltest Du vielleicht mal mit Klaus sprechen, der hier viel mehr Einblick hat.
Interessant allerdings, dass du mir bei meinen Ausführung zur Branchen Zusammenhalt und zur finanziellen Belastung von Akteuren in Vereinen nicht widersprichst.
Übrigens darf ich dran erinnern, das auch die Akademie für Besonnung aus den Schulungsaktivitäten von mehreren unterschiedlichen Anbietern zusammengeführt wurde, um eine einige und starke Kraft für alle zu haben. Am Markt agierten damals JK mit seinen Schulung, die Schulungsorganisation des SLS, der FSB und der Photomed- Verband mit seinen Schulungen. Dies war für alle Beteiligten kontraproduktiv und ermöglichte keine wirtschaftlichen Schulungsangebote zu machen. Das Ergebnis kennen wir alle, die Akademie für Besonnung die Jahrzehnte vor den SelbstbedienungsSchulung Anbieter zumindest eine produktneutrale und angemessene Schulungen mit ihren Referenten durchgeführt hat.
Du bist doch in dem neuen Verband Vorstandsmitglied. Wer sagte eigentlich dass du nichts tun darfst? Du siehst weiter unten geht an Elektra dieselbe Frage, wer hindert zu tun?
@Elektra
Irgendwie denke ich, du kannst mich nicht verstehen, oder du willst mich nicht verstehen. Wer lähmt denn diese Nullnummer? Wer führt diesen künstlichen Tiefschlaf herbei? Nenne doch Roß und Reiter wenn du sie benennen kannst. Sonst bist auch nicht so schüchtern.
Hier geht es doch um einen selbst gewählten Tiefschlaf. Es ist sehr bequem für dich den BFB zu diffamieren und sich bei anderen Dingen in nebulösen Äußerungen zu verlieren und über modernes Verbandsmanagement und ähnliches zu philosophieren.
Seitenweise könnte ich dir Literatur zur Verfügung stellen wie Verbände geführt werden. Und welche Probleme diese Verbände im Augenblick, haben weil keiner mitarbeiten will.
Zu meinen Ausführungen über das Thema Branche bzw. Aktivität einzelner nimmst du nicht Stellung. Ich will mit dir hier auch nicht episch philosophieren, nur irgendwann müssen Behauptungen auch mit Leben gefüllt werden: Wer hält den neuen Verein, wie in einem künstlichen Tiefschlaf? Wer hat so viel Macht über den neuen Vorsitzenden, dass er ihn zur totalen Lethargie bewegen kann?
Du rufst zu Recht auf nicht in der Vergangenheit zu leben, was ist vergangen ist vergangen, da stimme ich dir zu, jedoch ist jede deiner Zeilen oder zu mindestens jede deiner zweiten Zeilen der Versuch einer Vergangenheitsbewältigung zum Thema BFB.
Ich zu mindestens ich bin sehr interessiert zu erfahren, wer die Nullnummer so blockiert. :?:

66

Montag, 4. Januar 2016, 00:40

Alle acht Mitglieder des VdSD sind "Schläfer"

@Nobert
Man kann die Schläfer aufwecken.

Tatsächlich bin ich als Schriftführer der 4te und letzte im Vorstand.
Nach außen wird der Verein jedoch nur vom 1. und 2. Vorstand vertreten.
Da ich als Schriftführer bisher nichts zu tun hatte, gehe ich davon aus,
dass der Verein noch aus den acht im Gründungsprotokoll aufgeführten Mitgliedern besteht.
Denn offensichtlich ist nichts beschlossen worden, was schriftlich fixiert werden muss.
Am 10. März 2016 endet die Amtszeit des gewählten Vorstands.
Vorher muss eine Mitgliederversammlung stattfinden,
die über die Zukunft des Vereins nach diesem Datum entscheidet.

Elektra und ich sind das Viertel der Mitgliederzahl, das nötig ist, um vom Vorstand ( 1 , 2 und 3 ) zu verlangen,
dass in einer Frist von 4 Wochen eine Mitgliederversammlung stattfinden muss.
Wenn 1, 2 und 3 nicht reagieren,
werde ich stellvertretend zu einer Mitgliederversammlung einladen.

Dich bitte ich, eine Aufnahme als Mitglied zu beantragen.
Dann bitte ich Dich, Deine Absichten zu skizzieren und diese als Satzungsänderungen zu formulieren, soweit dies erforderlich ist.
Dabei gehe ich davon aus, das wir darin übereinstimmen, dass der Verein von denen gebildet werden soll,
die die Dienstleistung der Solarienanwendung selbst erbringen und denjenigen,
die diese Dienstleistung durch Wissensvermittlung unterstützen.
Damit können auch Personen/Unternehmen Mitglied sein, die nicht in direkten "Kundenkontakt" stehen.
Wissensvermittlung ist auch als Software möglich, als Lernprogramm, Online-Schulung.
Software in Verbindung mit Hardware kann auch als Wissensvermittlung gewertet werden,
wenn der Hardware-Wert gegenüber dem Software-Wert zurück steht.

Es sollen alle Mitglied werden können, die Wertschöpfung durch die Steigerung menschlicher Qualifikation anstreben.
Wer die Qualifikation von Maschinen steigert, um die Arbeit des Dienstleisters zu erleichtern,
ist willkommen.
Wer die Qualifikationen von Maschinen steigert, weil er den Dienstleister durch die Maschine ersetzen will,
ist nicht willkommen.
Die Wissensvermittlung betrifft nicht nur den Bereich des Kundenkontaktes
sondern auch die wirtschaftlichen und technischen Aufgaben des Unternehmers.

Die Nagelprobe:
Rechtfertigt eine geschenkte "Schulung" wie die "Businessdays" eine Mitgliedschaft ?
Und wenn man dafür bezahlen müsste , wie für die Lehrgänge früher bei KBL ?

Die Satzung kennt kein Fördermitgliedschaft - ohne Stimmrecht.
Soll das so bleiben ?

Es folgen im Anhang einige Dokumente, auch die Satzung als Word-Datei zum Bearbeiten
»Tak« hat folgende Dateien angehängt:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tak« (4. Januar 2016, 01:05)


67

Montag, 4. Januar 2016, 00:50

Fortsetzung

s.Anhang
»Tak« hat folgende Dateien angehängt:

68

Montag, 4. Januar 2016, 00:51

2te Fortsetzung

s. Anhang
»Tak« hat folgende Dateien angehängt:

Elektra

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69

Montag, 4. Januar 2016, 12:15

Sehr gut VdSD aufwecken, Ziele benennen, Fehler aus der Vergangenheit vermeiden…



@Norbert;
ich verstehe Dich und lese Deinen Zeilen immer mit Interesse. Ich verstehe Dich sehr gut… Dein Wissens- Potential und die daraus resultierten Erfahrungen sind gerade zu einem Verein sehr groß.
Deine beiden Abschnitte weiter oben, habe ich natürlich mit Interesse gelesen. Deine Zeilen, auch auf das erkannten Fehlern nicht unbedingt zu wiederholen sind. Heutzutage könnte die AfB –Wiederbelebung, durch Erfahrungsschätze daraus, wahrscheinlich eine sehr gute sichere Rückenwand für die gesamte Branche sein… Die von Dir genannten Erkenntnisse, Begründungen weiter oben in Deinen beiden Abschnitten,
sind zutreffend…

Zitat: 1) Die von uns so gerne als Branche titulierte Einheit hat kein Branchenverständnis…

richtig erkannt… deshalb die Verantwortlichen …… dringend empfohlen haben einen einheitlichen Verband zu gründen…
Wichtig und Richtig von Dir, daran noch mal zu erinnern…!
Aus diesen erkannten Problemen zur Vergangenheit, heute lernen …. heutzutage brauchen wir deshalb zwei Vereine… die möglicherweise sogar kooperieren… Wäre gut und wäre auch richtig...

Zitat: 2) in der Vergangenheit ist aber immer noch ein anderes Problem ersichtlich geworden, die konstante politische Arbeit auf lange Distanzen, auch tatsächlich, räumliche Distanzen, ist für viele engagierte Studiobetreiber in wirtschaftlich schweren Zeiten nicht wirklich realisierbar. ….
Für einen hart arbeitenden Schulbetreiber ist Verbands und Vereinstätigkeit eine reale Belastung….

Auch das ist richtig erkannt und sehr oft so zutreffend… Eventuell ist das eine Begründung, zum „Tiefschlaf“ vom neuen Verein… Ich will mich aber hierzu, nicht auf Spekulationen einlassen… mögliche Begründungen hierzu hast Du ja nun schon selber aufgeführt. Wenn ich es genau wüsste, wäre das hier schon aufgeführt. Ich benenne auch keine Vermutungen. Das habe ich noch nie gemacht und wäre nur kontraproduktiv zur Sache selber…

@Tak; hat nun richtig reagiert „…ich kann die Schläfer aufwecken“… sehr gut, das ist aktives Handeln zur Zukunft… Er hat auch die komplette Vereinsgründung aufgeführt. Daraus kann Jeder erkennen, wenn er ansprechen könnte… Vielen Dank hierzu...

Ich selber habe 1 ½ Jahre gebraucht, um den Verein „ins Leben“ zu berufen. Am Anfang wurde mit Begeisterung die Sache angefangen… Dann auf einmal Funkstille …
Die Gründe hierzu zu erforschen,
lohnt nicht…

@Tak; hat die Richtung und das Ziel nun vorgegeben…. VdSD aufwecken… denn ohne Benennung von einem Ziel, wäre kein Anfang hierzu möglich…

Nun nochmal in die Vergangenheit zurückgeschaut wird direkt erkennbar, dass kaum Ziele und Zielrichtungen für die Branche jemals verbindlich vorgegeben, genannt wurden und konnten somit nicht angestrebt werden… Also ohne Ziel, kein Anfang… Das Ergebnis hierzu,
ersehen wir heutzutage…

Wer aber Ziele verweisen kann, kann auch Aufgaben benennen…. wichtig und genau diese Aufgaben dann abarbeiten … das ist der Weg zur Zukunft … Daran muss gearbeitet werden ...



Norbert

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70

Samstag, 23. Januar 2016, 20:01

@Ich glaube schon das lohnt die Gründe zu erforschen warum engagierte Studiobetreiber einen Verein nicht auf die Beine stellen können. Denn diese Gründe sind wahrscheinlich struktureller Natur und verhindern, wenn man sie nicht ändert, generelles Vorwärtskommen in dieser Richtung. Es ist nicht damit getan irgendwelche Vorsätze zu formulieren und Ziele zu definieren, wenn man auf absehbare Zeit weder die finanziellen noch die personellen Möglichkeiten hat diese umzusetzen. Auch wenn du Elektra glaubst, dass die Finanzen vielleicht zweitrangig sind, kann ich dir nur widersprechen, wer beim DIN Ausschuss mitarbeiten will muss nicht nur Mitglied im DIN sein sondern er muss die Arbeit des Ausschusses auch bezahlen. Dies gilt natürlich nicht für Behördeninstitutionen und den Verbraucherschutz aber für Interessenvertreterindustrie und andere. Dies ist ein teures Vergnügen. Die Normung findet auf nationaler und internationaler Ebene in zahlreichen unterschiedlichen Gremien statt, in denen du nicht nur Mitglied sein musst, was kostet, sondern auch bei den Sitzungen anwesend sein musst, die über ganz Europa verteilt sind. Das lässt sich nicht mit Enthusiasmus Zielen und guter Laune bewältigen.

Norbert

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71

Samstag, 23. Januar 2016, 20:05

Vereinssatzung

@Tak
dein Vertrauen in meine Fähigkeiten als Vereinsmanager ehrt mich. Danke dafür. Ausführungen zu den von dir zur Verfügung gestellten Materialien kann und werde ich derzeit nicht machen. Ich bitte hierfür um Verständnis. Es kann ich dir mal erklären wenn wir uns vielleicht auf einer Messe oder einem Kongress treffen.

72

Montag, 25. Januar 2016, 01:11

Noch nie war er so wertvoll wie heute

@Norbert
Was für den Nonnen-Schnaps gelten soll, gilt mit Sicherheit für der staatlichen Ansprechpartner der Solarienanwender im Sinne der UVSV.
Leider hat es diesen noch nie gegeben, Weder der Photomed ist es gewesen, noch weniger der Nachfolger BfB und leider auch nicht die Todgeburt VdSD.
Geldmangel war bei Deinen Vereinen nicht der Grund des Scheiterns. Bereits beim 1. (großkotzigen) europäischen Fachkongress beklagte sich der Vertreter des BMU, Dr. Huthmacher, darüber, dass es keinen Zusammenschluss der Studiobetreiber gab, obwohl der Photomed Studiobetreiber in seinen Reihen hatte.
Die IGS hätte diese Vertretung werden können, wollte es aber nicht, als der Verkaufschef von JK den 1ten Vorsitz des BfB übernahm und Du sein Geschäftsführer wurdest. Das Geld der Studiobetreiber im IGS (waren es 20 000 oder gar 40 000 €) fiel an den BfB, der Dich auch damit fürstlich entlohnen konnte. So fürstlich, dass ein wütender Klaus Lahr austreten wollte.
Geld von der falschen Seite für den falschen Mann ist das strukturelle Problem, das Du bei den Studiobetreibern richtig erkannt hast.

Norbert

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73

Montag, 25. Januar 2016, 10:56

Geschichte wird nicht besser, wenn man sie falsch erzählt

@Tak

ich erinnere mich leider nicht ob du bei diesem ersten Fachkongress tatsächlich anwesend warst, aber offensichtlich hast du Herrn Huthmacher nicht richtig verstanden oder wolltest ihn nicht verstehen. Er hat sich ausdrücklich dafür stark gemacht und hat dies von der Branche mehrfach eingefordert, dass es einen! Gesprächspartner für die Behörden gibt, nicht wie du das interpretierst einen Solarienverband.
Ob meine Honorierung fürstlich ist oder nicht kann ich nicht beurteilen, es geht dich genau genommen auch nichts an. Mein Sanitärinstallateur und meine Autowerkstatt berechnen mir auf jeden Fall ein höheres Stunden Honorar als ich es vom Verband bekomme. Dies ist für die Arbeit und das Thema um, das es hier geht, auch vollkommen belanglos und befriedigt wahrscheinlich nur deinen Sozialneid.
Die Gelder die die IGS in den BFB eingebracht hat, sind zweckgebunden gewesen, deren Verwendung haben die Vorstandsmitglieder der IGS auch verfolgt und dokumentiert. Dies wurde alles transparent gehandhabt und es keinen Grund um irgendwelche obskuren Nebelkerzen in die Gerüchteküche zu werfen.
Was Klaus Lahr wann denkt oder sagt und dann auf der anderen Seite tut, ist vielleicht interessant zu wissen, aber nur ein Bestandteil der Branche.
Du solltest endlich aufhören Persönliches und Sachliches in einen Topf zu werfen. Das ewige Suchen nach Gegnern in den eigenen Reihen lässt ein vollständig dafür erblinden, wo der wirkliche Gegner sitzt.

74

Dienstag, 26. Januar 2016, 14:24

Der Zweck heiligt die Mittel ?

@Norbert
Fragen an Dich:

1. Gehe ich richtig in der Annahme, dass Du in diesem Forum Bündnispartner gegen eine Verschärfung gesetzlicher Regelungen suchst ?
2. Ist es Deine Funktion im BfB, die Dir über die ESA Einblicke verschafft in die Vorgänge auf den Ebenen der Vorbereitung von gesetzlichem Regelungen ?
3. Hast Du dadurch die Befürchtung, dass ein Solarienverbot möglich erscheint ?
4. Bist Du der Auffassung, dass das NiSG und die UVSV ein Vorbild für die europäische Regelung sein könnte ?
5. Bist Du der Auffassung, dass die UVSV auch die kontinuierliche Beratung während der Bestrahlungsserie/pause beabsichtigt ?
6. Bist Du der Auffassung, dass die kontinuierliche Beratung vom Anwender die Dokumentation aller durchgeführten Bestrahlungen erforderlich macht ?
7. Welches Interesse hast Du an dem Thema "Verein"in diesem Forum ?
8. Warum sollte der BfB zukünftig die Gesetzgebung zum Nutzen der Studiobetreiber beeinflussen können, wenn er bisher eher das Gegenteil bewirkt hat ?

Übrigens:
Deine Mahnung an mich sachlich zu sein, ist unangemessen.
Der Photomed war Dein persönlicher Wirtschaftsbetrieb in Form eines Vereins,
bei dem auch Studiobetreiber zahlende Mitglieder sein sollten.
Leo Bergmann schrieb damals über den Vortrag von Dr. Huthmacher,
dass dieser die Berechtigung seiner Frage "Wer vertritt eigentlich die Studiobetreiber" auch damit untermauerte,
dass viel mehr Studiobetreiber bei Sunpoint organisiert wären als beim BfB.

Leider habe ich diesen Teil des Berichts nicht mehr im Archiv gefunden,
dann hätte ich ihn hier zitieren können.

Aber diese Information war damals der Anlass mit Leo Bergmann Kontakt auf zu nehmen,
um herauszufinden, ob mein Anliegen einer "Gewerkschaft der Studiobetreiber" im Photomed realisierbar ist.
Seine Idee eines "Drei-Säulen-Modells" und die in der Satzung Photomed damals noch vorgesehene Arbeitsgemeinschaften
veranlassten mich, Deinem Photomed bei zutreten,
mit der Absicht aus der "Initiative Sanftes Sonnen" (IGS) zertifizierter Studios eine eigenständige Organisation
der Studiobetreiber zu machen, die Anprechpartner für den Staat sein sollte.
Als unter derselben Abkürzung die IGS, die "Initiative Gesundes Sonnen" als AG mit eignem Budget (!)
das Ende der freiwilligen Zertifizierung überlebt hatte, war das Ziel fast erreicht.

Leider gelang es mir nicht die Einladung von Frau Dr.Pütz zu einem Gespräch vom Vorstand der IGS annehmen zu lassen.
Schließlich wurden durch die verkappte Übernahme des Photomed durch den Herstellerverein SLS
die Arbeitsgruppen und damit auch die IGS abgeschafft.
Mir war damals klar, dass die Wahl Roggendorfs als 1. Vorsitzendem eine erneute Verweigerung von Kooperation
mit den staatlichen Stellen bedeutete. Mit den Deiner Verfassungsklage gegen das NiSG, den JK-Gutachten gegen die UVSV usw.
wurde dann auch offensichtlich das Kriegsbeil von Dir persönlic und Deinem BfB gesschwungen.

Das führte zum Schulterschluss zwischen Staat und Breitbart, zum Bündnis gegen UV, zur Isolierung in der Wissenschaft.

Du hast nichts dagegen unternommen, dass 0.3-Regelung durch massive UVA-Bestrahlung "optimiert" wurde.
Du hast nichts dagegen unternommen, dass JK den Vertrieb in den SB-Bereich der Bäder und Hotels massiv ausbaute,
was dazu führte, dass die Dehoga das Wirtschaftsministerium veranlasste im Umweltministerium gegen die UVSV zu intervenieren.
Du warst dabei, als auf diesem Weg versucht wurde, eine Ausnahme für SB-Sonnenstudio mit 4 Solarien zu erreichen.
Du warst dabei, als versucht wurde, über die Gremien der Ländervertretung die UVSV zu Fall zu bringen.
Das mögen alles legale und in einer Demokratie erlaubte Mittel sein, um Interessen zu vertreten (oder zu "zertreten").
Trotzdem kann man dadurch eine "Persona non grata" werden.
Wenn das so sein sollte, dann stellt sich UNS ALLEN die Frage, wie wird der Saulus zum Paulus ?
Nur durch ein klares Bekenntnis !

Norbert

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75

Dienstag, 26. Januar 2016, 23:03

@Tak
gerne möchte ich auf deine Fragen antworten obwohl mir hierzu eigentlich die Zeit fehlt.
Vorab eine Bemerkung: Wieder weiß stehe ich, mit meinem Unternehmen, neben anderen Kunden auch, mit dem Bundesfachverband in einem Beratungsverhältnis. Dieses Beratungs- und Vertrauensverhältnis erlaubt es mir nicht jede Frage in aller Ausführlichkeit und Deutlichkeit zu beantworten deswegen werde ich fragen diese Prämisse tangieren könnten mit "kein Kommentar" beantworten. Hierdurch ist weder eine Wertung, eine ausdrückliche Zustimmung oder eine ausdrückliche Verneinung zu interpretieren. Sondern hierzu gibt es von mir einfach keine Aussage.

zu 1) nein das tue ich nicht, denn zum einen hat dieses Forum, zu meinem Bedauern, zu wenig Verkehr, zum anderen bin ich generell gegen eine Verschärfung der Gesetzgebung, wenn es einem nicht gelingt die bisherige Gesetzgebung sachgerecht umzusetzen. Der ewige Ruf nach neuen Gesetzen macht den Missbrauch der alten Gesetze nicht hinfällig. Wenn unsere Behörden nicht in der Lage sind die bestehende Gesetzgebung umzusetzen, dann ist eine weitere Gesetzgebung vollständig unnötig und verunsichert nur sowohl die Betreiber als auch die Verbraucher.

zu 2) kein Kommentar

zu 3) generell habe ich inzwischen so viele Stunden und Tage mit Herrn Greinert, Herrn Breitbart und Herrn Piacena zugebracht, dass mir nach den Verboten im Ausland prinzipiell alles möglich erscheint. Darüber hinaus müssen wir dieses Jahr mit einer neuen Empfehlung der Strahlenschutzkommission rechnen, an der diese schon arbeitet.
Dem ist entgegenzuhalten das ein generelles Verbot nicht in unsere liberalistische Demokratiestruktur passt. Da Politiker und Wissenschaftler aber über solche Themen entscheiden, und deren Gedankengänge nicht immer rational nachvollziehbar sind, ist meine Meinung und Angst eigentlich vollkommen unerheblich.

zu 4) nein das bin ich nicht, weil in anderen Ländern vollständig andere Strukturen herrschen. Das aufzwingen des deutschen Gedankengutes auf europäisches Denken hat für mich nichts mit einer Vorbildfunktion zu tun. Die europäische Norm zur Ausbildung von Studiopersonal ist ein Ansatz, der es den unterschiedlichen Ländern ermöglicht eine gemeinsame Zielrichtung einzuschreiten. Wo dann das Ergebnis liegt, wird auch das wirtschaftlich Machbare zeigen.

zu 5) nein dieser Meinung bin ich nicht, weil es so in der Verordnung nicht drin steht. Ich halte dies aber prinzipiell für falsch. Wir die Seminare der Akademie für Besonnung erlebt hat, der weiß, dass ich mich immer dafür ausgesprochen habe, dass das beratende Personal in regelmäßigen Abständen, während einer Bestrahlungsserie, die es übrigens auch damals schon gab, den Kontakt zum Kunden sucht. Dafür gibt es zwei wesentliche Gründe: zum einen den wirtschaftlichen Grund, dass es sich um eine Kundenbindung für das Studio handelt, zum anderen den medizinischen Grund, dass sich Lebewesen durch Essen Tabletten Reisegewohnheiten oder Ähnliches von 1 Sekunde zur anderen in ihrer Physiologie ändern können. Hier ist insbesondere auffällig der immer wieder zu bemerkende fahrlässige der Umgang mit der Frage der aktuellen Medikation des Kunden.

zu 6) wahrscheinlich verstehe ich den intellektuellen Hintergrund der Frage nicht. Wer UVSV konform arbeitet , der dokumentiert auch heute schon jede Bestrahlung. Es ist mir vollkommen unverständlich wie man auf Dokumentation schon alleine zum Eigenschutz verzichten kann. Ich habe in einem Beruf gelernt, in dem Dokumentation eine der zentralsten Aufgaben schlechthin ist. Aber wahrscheinlich wolltest du etwas ganz anderes wissen?

zu 7) warum ich mir das antue, heute Nacht dir nach einem langen Arbeitstag noch diese ganzen Fragen zu beantworten, das frage ich mich auch manchmal? Mein gezieltes Interesse gilt aber nicht dem Verein, sondern der Branche. Jetzt könntest du dich natürlich fragen warum ich ein Interesse an dieser Branche habe? Ganz einfach ich arbeite seit fünf und 20 Jahren in dieser Branche und mein Wissen ist auch mein Kapital. Ich wäre schlicht und ergreifend einfach dumm, wenn ich auf dieses Wissen verzichten würde. D.h. nicht automatisch, dass nicht auch andere Väter hübsche Töchter haben, die mich morgen vielleicht noch mehr interessieren könnten.

zu 8) wenn die Vorläuferorganisationen des Bundesfachverbandes Besonnung nicht die Gespräche mit den Behörden geführt hätten und den runden Tisch Solarien initiiert hätten, dann gäbe es schon heute viele Sonnenstudios nicht mehr. Denn der Versuch über die Zertifizierung eine freiwillige, liberale und von allen gewollte Lösung zu finden entspricht meiner liberalen Grundstruktur, wie ich sie damals im Photomed- Verband versucht habe für die Branche nutzbringend einzusetzen. Siehe dazu auch meine Gedanken unter dem ersten. Oben. Dass eine Berufsgruppe ihre Freiheit durch die Einschränkung der Gesetzgebung verliert, ist für mich ein unsäglicher Zustand, der meinem Wirtschaftsverständnis und meiner Vision von einer eigenständigen Branche vollständig wieder spricht.

In diesem Sinne haben die Akteure von damals viel erreicht, auch wenn das nicht jeder so sieht oder akzeptieren will. Darum geht es eigentlich auch gar nicht. Deine Fragestellung macht ja von der Tendenz her schon deutlich welche Antwort du gerne hättest. Ich vertrete aber nicht die Meinung, dass in der Vergangenheit nicht gelungen ist politische Abläufe zu beeinflussen. Wie dies in der Gegenwart ist oder in der Zukunft sein wird, das weiß ich nicht und kann ich auch nicht vorhersagen, wenn ich es wäre, dann wäre ich Hellseher geworden würde mein Geld damit verdienen. Nichtsdestotrotz hast natürlich im Rahmen der fairen Meinungsfreiheit das Recht dem Bundesfachverband diese Fähigkeit abzusprechen.
So nun habe ich genug geantwortet und damit auch deutlich gemacht worum es mir eigentlich wirklich geht.